Vivit – Er lebt!

Unter diesem Gedanken stand der Ostergottesdienst, in dem Bezirksapostel Wilfried Klingler zum letzten Mal allen Geschwistern des Bezirks Braunschweig diente.

Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort Kolosser 1, 27:

„... denen Gott kundtun wollte, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“


Kerngedanken:

Ostern ist das größte Fest der Kirche Christi

Wir feiern die Auferstehung von Jesus Christus und dürfen dankbar sein, dass es bei uns möglich ist, dieses Fest ungehindert zu feiern. In anderen Regionen der Erde kann man seinen christlichen Glauben ohne Repressalien nicht bekennen und eventuell auch keinen Ostergottesdienst erleben.

Gott ist liebevoll, gütig und barmherzig

Durch Jesus Christus wurde den damals lebenden Menschen ein neues Gottesbild gezeigt. Er hat sich allen zugewandt, auch denen, die am Rande der Gesellschaft standen. Er hat für seine Nächsten gesorgt bis zum Kreuzestod. Noch dort hat er Johannes beauftragt, sich um seine Mutter Maria zu kümmern.

Wer noch nicht gezweifelt hat, der hat auch noch nicht richtig geglaubt!

Der Karfreitag hat die Jünger in ihrem Glauben erschüttert, obwohl ihnen alles zuvor gesagt worden war. Es waren die Frauen aus der Nachfolge Jesu, die Ostern sein Grab aufsuchten und ihn als erste als den Auferstandenen erlebten. Die Jünger zweifelten an ihren Berichten, bis der Herr selbst zu ihnen kam.

Mit Jesus Christus können wir Zweifel überwinden. Der Auferstandene ist immer mit uns! Er lebt! Wenn Jesus Christus im Mittelpunkt unseres Lebens ist, werden wir über alle Zweifel, Befürchtungen und Anfechtungen siegen können.

VIVIT- Er lebt!

Martin Luther kämpfte für eine positive Veränderung der Kirche Christi. Er wollte Gottes Wort und das Evangelium den Menschen verständlicher machen. Dabei stieß er auf viele Widerstände. Wenn er besonders belastet und niedergeschmettert war, schrieb er mit Kreide auf die Tischplatte: „VIVIT“ (Er lebt!)

Als Luther älter wurde und die Dynamik des jungen Mannes verloren ging, fiel ihm vieles schwerer, und er war oft verzweifelt. Seine Frau erinnerte sich an seinen Tatendrang als junger Mann. Als er wieder einmal verreist war, ließ seine Frau über der Hauseingangstür von einem Steinmetz das Wort „VIVIT“ einmeißeln.

  • Lasst dieses Wort über unserer familiären „Haustür“ stehen.
  • Lasst den Glauben an die Auferstehung Christi in unseren Familien leben.
  • Meißelt das Wort in den Tempel der Gemeinde: Er lebt! Christus lebt! – Mit ihm auch ich!

Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgte wie geplant die Änderung in der Leitung des Bezirkes Braunschweig.

Apostel Helge Mutschler, Bezirksältester Jürgen Friedemann (scheidender Bezirksvorsteher) und Hirte Harald Schwab (neuer Bezirksvorsteher) unterstrichen in ihrem Mitdienen aus unterschiedlichen Perspektiven den zentralen Gedanken:
VIVIT – Er lebt.

Text: B.S / K.H, Bild: T.B.